

Gleichzeitig kommt bei jeder Debatte zum ÖPNV der Kommentar “AbEr iCh lEBe auF deM LaNd”, ja schön für dich, aber die meisten leben in oder nahe Städten und die schreiben dir auch nicht den Ausbau deiner Landstraße von Buxtehude nach Kleinunwichtig ab, nur weil sie die selbst nie benutzen werden.
Oder Bürgerinitiativen gegen Buslinien wie in Alling / Eichenau zwischen München und Fürstenfeldbruck. “Nachher ziehen hier noch Leute hin, die kein Auto haben!!”
Hier übrigens die Lage dieser Strasse. Man kann sich die Strasse auch auf Google Maps anschauen.




















Nun, ich habe ja schon im Post Kommentar geschrieben, dass man sich da in einem Teufelskreis befindet aus Zersiedlung, unzureichender ÖPNV Infrastruktur, und einer Lebensweise die auf dem ständigen Zurücklegen grosser Entfernungen zwischen Wohngebieten und Städten basiert und somit eine ganz starke Abhängigkeit (nicht nur physisch sondern auch mental) vom Auto schafft - das, was als “Leben auf dem Land” bezeichnet wird aber eigentlich “Suburbia” genannt werden müsste. Und das kann nur durch gezielte Interventionen umgekehrt werden, die ganzheitlich an vielen Stellen der Teufelskreise ansetzen.
Und da ist eben nicht nur das Problem, dass die Landbewohner es sträflich unterlassen, ihren Volksvertretern auf die Zehen zu treten dass sie vernünftigen ÖPNV einrichten.
Sondern viele wollen es gar nicht anders.
Beispiel: Bürgerinitiativen gegen Buslinien wie in Alling / Eichenau zwischen München und Fürstenfeldbruck. “Nachher ziehen hier noch Leute hin, die kein Auto haben!!”
Hier übrigens die Lage dieser Strasse. Man kann sich die Strasse auch auf Google Maps anschauen.