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Cake day: April 12th, 2024

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  • Große Kapazitätsüberschüsse braucht man ja bei einigen erneuerbaren Energiequellen eh (Solar und insbesondere Wind), weil die nicht immer mit voller Kapazität laufen. Das Gesamtsystem wird also effizienter, wenn man in Zeiten von Überproduktion Wasserstoff (und ggf. andere Elektrolyseprodukte) macht.

    Dazu sind Batterien, um die Elektrizität direkt zu speichern, in der Herstellung aufwendig (inklusive extrem hohem Energieaufwand) und, je nach Bauart (und davon abhängiger Energiedichte) nicht ganz unproblematisch im Betrieb, z.B. Risiko Thermal Runaway bei Lithiumzellen. Bis jetzt ist das so weit ich weiß bei stationären Großanlagen noch nicht vorgekommen, aber das wird irgendwann passieren, wenn es mehr davon gibt und die Anlagen länger laufen. Die Statistik gewinnt bei solchen Sachen immer. Der Aufwand, einen batteriebasierten Stationärspeicher zu bauen, der einen thermal runaway einzelner Zellen beherrschen kann, ohne dadurch unweigerlich ganz auszufallen, ist ungleich größer, als einfach Massen von Batterien in einer großen Halle zu stapeln.


  • Es geht nicht nur um Strom. Es gibt Industrieprozesse, die man nicht einfach elektrifizieren kann, weil da die Wärmequelle gleich auch noch Reaktionspartner in einem chemischen Prozess ist.

    Da ist es egal, ob Akkus effizienter oder billiger sind. Außer man verbrennt die Akkus im Hochofen, aber wahrscheinlich stimmt die Chemie nicht, dass da das richtige Endprodukt bei rauskommt.

    Aber auch zur Speicherung ist Wasserstoff evtl. interessant, denn Gasspeicher sind für ihre Kapazität sehr langlebig und wartungsarm. Akkus haben eine begrenzte Anzahl Ladezyklen, verlieren also über ihre Lebdensdauer kontinuierlich an Kapazität. Und ein großzügig ausgebautes Leitungs- und Speichernetz wäre schon vorhanden.





  • Lasst uns unsere Lieblings “Bekloppe Chefentscheidungen” sammeln!

    Hab aufgehört, mir die überhaupt zu merken, weil so viele.

    Mein Chef hat die Dummdreistigkeit eines Donald Trump. Es wäre eher bemerkenswert, wenn der mal was nicht Dummes macht. Und Leuten, die den schon sehr lange kennen zufolge, hat er seinen Job von klein auf gelernt, der hat wohl schon in der Grundschule Mitschüler dafür bezahlt, dass sie ihm seine Hausaufgaben machen.

    Das ist die Art von Chef, bei dem der Laden besser läuft, wenn er in Urlaub ist und die Leute deshalb in Ruhe arbeiten lässt. (Wenigstens die, die er nicht aus dem Urlaub mit Whatsapp-Sprachnachrichten zuspamt)

    Der Typ ist der teuerste Hausbriefträger der Welt, denn er läuft den ganzen Tag in der Firma rum und verteilt nach Gießkannenprinzip Zettel in zufälligen Büros. Oft legt er die auf die Tastatur, dass man was auch immer da für ein Blödsinn drauf steht, nicht mal abarbeiten kann, ohne vorher den Zettel in die Hand zu nehmen. Er lässt sich regelmäßig irgendwelche Suchergebnisse (er nennt die “Listen”) aus der ERP ausdrucken, um dann mit Kugelschreiber darauf rumzumalen und sie danach irgendwelchen zufällig ausgewählten MItarbeiten auf die Tastatur zu legen. Selbst ist er nicht in der Lage, eine einfaches Suchfeld zu bedienen.

    Faustregel: Was jetzt gerade “oberste Priorität” ist, ist spätestens übermorgen wieder hinfällig, wenn es den aktuellen Tag auch nur überlebt.

    Der Gute kann sich auch in einem einzigen einfachen Satz, ohne Luft zu holen dreimal selbst widersprechen.