Ich finds immer wieder lustig/traurig/nervig, dass die ernsthaft denken, dass die da auch nur irgendein Mitspracherecht haben. Konkret durfte ich mir heute anhören, alsol ich kurz gefragt gabe, ob ich noch eben kurz ins Bürgerbüro reinschneien kann (wir waren gemeinsam eh in der Nähe) um mich mal um meine Änderung vom Namen/Geschletseintrag anzugehen, dass ich das doch nicht machen soll und doch erstmal anders Sachen machen kann (wie denn bitte, wenn ich mich bei verfickt nochmal allem immer konstant euch gegenüber Rechtfertigen muss?), ohne dass so offiziell zu machen. Zudem soll ich, aus welchem Grund auch immer, mit Hormonen warten, bis mein Studium durch ist.
Ich muss mir echt angewöhnen denen einfach nix mehr diesbezüglich zu erzählen.
Relatierbar… Aber ich verstehe “Double tap to edit” nicht. Ist das etwa Angelsächsisch???
Meine Eltern so :" Schwul sein (wenns wirklich sein muss … …) wäre ja noch okeee…, aaaaber Geschlechtsanpassung, sachmal hackts?? Das wirst du uns ja nicht antun, oder? ODER??"
Verdammt. Hatte vergessen das weg zu machen.
Lang lebe die Editierfunktion!
Double tap to…
Meine Mutter (beim Vater bin ich nicht geoutet obwohl er merken sollte, dass sein Kind mal im Winter öfters im Kleid rumlief und sich schminkt) meint, dass ich besonders vorsichtig sein soll, weil sie nicht will, dass Leute mich diskriminieren. Ach Mutter, dann wähl nie wieder CDU. (Hat bei BTW FW gewählt was marginal besser ist aber immernoch nicht queerfreundlich genug ist.)
Wenn Schminke gut ist, dann bin ich zumindest androgyn genug, dass Leute meinen “bist du ein Frau oder ein Mann?” oder sobald ich spreche “ach du bist ein Kerl?” und ich “net wirklich”. Wobei ich es manchmal schaffe, dass meine Stimme nicht mehr maskulin klingt.
Beste Familienmitglied ist die Oma. Sie hat mich direkt gefragt ob ich besondere Pronomen verwende nachdem ich ihr sagte, dass ich nichtbinär bin. Anscheinend hat sie ein Beitrag darüber auf ARD gesehen.